Die Geschichte von Febon

Von der Gründung bis heute.

Am 17. Juni 1859 erhielt der Uhrmachermeister Xaver Blank vom Endinger Stadtrat die Genehmigung zur Niederlassung. Er gründete sein Geschäft für Uhren, Schmuck, optische Waren und Brillen in der Hauptstraße in Endingen.

 

Am 15. Mai 1883 trat Ernst August Febon bei Xaver Blank in die Lehre. So kam es, dass sich zu dem Namen Blank der von Febon dazufügte.

Ernst August Febon, hatte nach seiner Uhrmacherlehre bei Xaver Blank sein berufliches Können in vielen Städten Deutschlands, der Schweiz und Frankreich erweitert. Die Eintragungen in sein Wanderbuch beweisen, dass nicht nur „der goldene Boden des Handwerks“, sondern auch strapazierfähige Wanderschuhe in jener Zeit von Bedeutung waren.

 

Im Jahre 1892 heiratete Ernst August Febon die älteste Tochter seines früheren Lehrmeisters, Marie Blank. Schon zwei Jahre später, 1894, starb Xaver Blank.

 

Ernst August Febon war ein gestandener Handwerksmeister und ein exakter Geschäftsmann. Neben dem eigentlichen Beruf hatte er mit beachtlichen Kenntnisse den Rebbau betrieben. Er hatte die Schädlingsbekämpfung als einer der Ersten durchgeführt und die guten Herbsterträge wiederum zur Verbesserung seines Uhrengeschäfts verwendet. Die Eheleute Febon – Blank hatten drei Kinder.

 

Ernst Febon, der einzige Sohn, trat 1909 bei seinem Vater in die Lehre. Danach ging er als Uhrmachergeselle, wie früher sein Vater und Großvater in die Fremde.

Nachdem Ernst Febon die Meisterprüfung abgelegt hatte, heiratete er 1924 eine Tochter des Oberlehrers Heitz, Leiter der Schule in Endingen, Else Heitz.

Der alte und junge Meister führten zusammen das Geschäft. Es war nicht leicht in den schweren Jahren der Nachkriegszeit und der Inflation.

Ernst August Febon starb im Jahre 1930.

 

1931 wurde durch einen Umbau des Hauses mehr Raum gewonnen.

Nach einer Zeit des guten Aufstiegs im Geschäft forderte die schwere Zeit des Zweiten Weltkrieges wiederum erhebliche Anstrengungen.

Drei Töchter von Ernst Febon wuchsen heran und arbeiteten in späteren Jahren im elterlichen Geschäft mit.

Zum 100jährigen Jubiläum 1959 wurde unter völliger Ausnutzung aller Möglichkeiten auf verhältnismäßig engem Raum, durch Umbau eine beachtliche Modernisierung erzielt.

 

Eine jugendliche Verstärkung erhielt das Geschäft im Jahre 1962, als Richard Wagner die jüngste Tochter von Ernst Febon heiratete und in den Betrieb mit aufgenommen wurde.

Richard Wagner ist gelernter Großhandelskaufmann, Uhrmacher und Augenoptikermeister. Nebenberuflich war Richard Wagner von 1970 bis 1982 Nebenlehrer an der Berufsschule für Augenoptik in Freiburg.

1972 starb Ernst Febon. Durch diesen Tod war es an der Zeit, dass die Eheleute Richard und Magda Wagner das Geschäft übernahmen.

 

Sorgfältig vorbereitet, durch den Erwerb ausreichend großer Grundstücke ermöglicht, planten die jungen Geschäftsinhaber den modernen Geschäfts-Neubau.

 

1976 wurde in unmittelbarer Nähe das heutige Hauptgeschäft eröffnet.

Um gezielt auf Kundenwünsche eingehen zu können und für einen umfassenden Service in der Schmuckabteilung wurde 1986 im dritten Obergeschoss des Hauptsgeschäfts die Kaiserstühler Goldschmiede eröffnet.

 

1987 wurde das Stammhaus durch einen modernen Neubau ersetzt und damit das Hauptgeschäft erweitert.

Die Geschäftsräume des Hauptgeschäfts wurden 1994 modernisiert und vergrößert.

 

Seit der Umfimierung zur GmbH & Co. KG ist Sebastian Wagner zusammen mit Richard und Magda Wagner Geschäftsführer von Febon. Sebastian Wagner ist Sohn des Bruders von Richard Wagner. Nach Abitur und Zivildienst in der Universitäts-Augenklinik, begann er 1999 Ausbildung zum Augenoptiker bei Augenoptik Hepp in Singen am Hohentwiel.

 

Von 2001 bis 2006 studierte er an der Fachhochschule Aalen. Nach dem Abschluss als Diplom-Ingenieur Augenoptik, ergänze erseine Ausbildung von

2007 bis 2009 mit einem Studium zum Master of Science for Vision Science and Business an der Hochschule Aalen .

 

Juli 2009 Eröffnung der Glücksschmied für Ihre Trauringe.